Deine Ängste überwinden

Die Zeit ist jetzt!

Eine Welt im Zeichen der Angst

„Ich mache mir Sorgen“, „Ich habe Angst“, ich bin nervös und ängstlich.“ – Diese Sätze und Gefühle kennen wir alle und sind Bestandteil der täglichen Sprache aus unserem Alltag. Die täglichen Nachrichten, die von Krieg, Epidemien, Klimakatastrophe und weiteren potenziell bedrohlichen Dingen erzählen, verstärken nur unsere Unsicherheit. Ängste überwinden wird für viele Menschen zur fast unlösbaren Belastungsprobe. 

Wenn die Welt zu einem unberechenbaren Ort wird, dann ist es auch kein Wunder, wenn wir uns unsicher und verletzlich fühlen. Fakt ist, wir leben in einer Zeit, in der eines der wichtigsten menschlichen Bedürfnisse beeinträchtigt ist: das Bedürfnis nach Sicherheit.

Menschen wollen Ordnung, Vorhersagbarkeit und Kontrolle. Sie haben das Bedürfnis nach Liebe und Zugehörigkeit. Und ja, wir alle wollen zwischenmenschliche Beziehungen, die Freundschaft, Intimität, Zuneigung und Liebe  beinhalten – empfangen und geben und gleichzeitig Teil einer Gruppe sein, wie zum Beispiel in der Familie, mit Freunden oder bei der Arbeit.

Viele unserer (Grund)Bedürfnisse sind heutzutage gefährdet. Verwirrung, Hilflosigkeit, Unsicherheit und Ungewissheit über die Zukunft sind Gefühle, die wir alle erleben. Ein Acker, auf dem Angst und Ängste sehr gut wachsen können. Auf diesem Acker gedeihen teils berechtigte Ängste, aber auch teils auf dem ersten Blick unbegründete Ängste, bis hin zu Angststörungen mit echten und belastenden Symptomen. 

Gedanken lassen Ängste sprudeln

Von Ralph Waldo Emerson stammt das Zitat Fear defeats more people than any other one thing in the world.“ (Angst besiegt Menschen mehr als jedes andere Ding auf der Welt.)

Und da hat der gute Mann nicht ganz Unrecht, denn deine Gedanken haben Kraft und erschaffen deine ganz eigene Realität. Sind deine Gedanken mit Angst beschäftigt und damit einhergehend andere negative Emotionen, dann wirkt sich das direkt und unmittelbar auf dein Leben aus.

Musst du deswegen ein Sklave deiner Angstgedanken sein? Nein, das musst du nicht, denn Gedanken, Gedankenmuster und Gedankenspiralen lassen sich ändern und managen und Ängste überwinden! Das bedeutet im Umkehrschluss, dass du kein Opfer deiner Angst bleiben musst, sondern aktiv lernen kannst, dein Leben wieder lebenswerter, heiterer und selbstverantwortlicher zu gestalten. 

Angst, in einer überzogenen Form, ist der Ursprung von unglaublich viel Leid. Sie ist gefährlicher als jede  Krankheit. Und Sie hindert uns daran, unser Leben mit all seinen Wundern und Möglichkeiten zu leben. Jetzt ist die Zeit deine Gedanken zu ändern und dich aus festgefahrenen Mustern zu befreien.

Gedanken zur Angst
Ängste überwinden mit Coaching

Ängste überwinden mit Coaching statt Therapie

Keine Lust monatelang auf einen Termin zu warten, sondern lieber deine Ängste jetzt aktiv anzugehen? Dann lass uns einfach ein unverbindliches Erstgespräch vereinbaren. Deine Vorteile beim Coaching:

  • Hier findest du den richtigen Raum und Ort, um über deine Angst zu reden.
  • Angststörungen folgen ähnlichen oder gleichen Mustern. Egal, wovor du auch Angst hast (z.B. Flugangst, Höhenangst, Versagensangst, Verlustangst, Angst vor Spinnen oder ähnliches) – lass uns den Ursachen auf den Grund gehen und sie entschärfen.
  • Erste Erfolge entstehen bereits im offenen Gespräch.
  • Bewährte Konzepte aus der Neurowissenschaft bewirken bei Angststörungen oft wahre Wunder.
  • Zielgerichtetes Coaching kann schnell an die Ursachen kommen und dort wirken, wo das Problem das erste Mal aufgetaucht ist.
  • Einhergehend findet eine Stärkung des Selbstwertgefühls und Selbstvertrauens statt.
  • Bei vielen Angststörungen reichen 4-7 Stunden aus, um die entscheidenden Schalter umzulegen, was deutlich kürzer als eine reguläre Therapie ist.
  • Deine Ängste zu überwinden ermöglicht dir endlich wieder ein Leben in Freiheit.

Schnelltest für deine Angst

Wenn du magst, dann lasse uns doch mal mit einer Übung schauen wie stark deine Angst ausgeprägt ist. 

Setze dich für einen Moment hin, schließe die Augen und denke an das, was dir Angst macht. Stelle dir eine Situation vor, in der deine Angst eine wichtige Rolle spielt. Nutze deine 5 Sinne um voll in die Situation einzusteigen und die Situation so real wie möglich zu machen, als ob sie gerade jetzt passiert. Was siehst und hörst du? Was geht in deinem Körper vor? Wo und wie fühlst du die Angst? Bleibe eine Weile bei deiner Angst, indem du deinen Vorstellungskraft benutzt, um die inneren Bilder zu halten und nimm weiter auf was währenddessen mit deinem Geist, deinen Emotionen und deinem Körper passiert. Wenn diese Übung aus irgendeinem Grund zu unangenehm oder zu beängstigend wird, höre einfach auf. Ansonsten bleibe eine Weile bei den inneren Bildern und komme anschließend zurück, indem du die Augen öffnest und wieder im Jetzt ankommst. Atme tief durch und entspanne dich. Alles gut, nichts passiert!

Scrolle runter für das Ergebnis.

Ängste überwinden mit einem Test

Die Art wie wir mit unseren Ängsten umgehen, bestimmt, ob wir die Chancen und die Abenteuer des Leben annehmen können oder ob sie an uns ungenutzt vorbeiziehen.

Testergebnis: Flucht, Kampf oder Erstarrung. Was hast du gespürt?

Ok, lass uns jetzt gemeinsam schauen, was bei dir während der letzten Minuten passiert ist und einen Blick hinter die Kulissen der Angst werfen.

Während du deine Ängste in deiner Vorstellung durchlebt hast, traten wahrscheinlich sowohl in deinen Gedanken als auch in deinem Körper mehrere unangenehme Empfindungen auf. Dein Körper reagierte auf deine Angst, indem er die Herzfrequenz erhöhte und die Brust etwas anspannte. Zusätzlich hattest du wahrscheinlich flach geatmet und unangenehme Empfindungen im Bauchraum oder ähnliches verspürt. Kurz gesagt: deine Kampf-, Flucht- oder Erstarrungsreaktion wurden vollständig aktiviert.

Diese Reaktion ist eine physiologische Reaktion, die dann Kontrolle übernimmt, wenn etwas wirklich beängstigend ist. Das kann etwas sein, wovor du körperlich Angst hast, oder es kann auch ein mentales Hindernis sein. Wenn du auf diese Weise reagierst, werden im Körper gewisse Stresshormone freigesetzt. Diese Stresshormone (Adrenalin und Cortisol) ermöglichen es uns (lebens)bedrohlichen Situation zu stellen. Unser Gehirn entscheidet sich entweder für die „Kampf“ oder die „Flucht“ Option. Die dritte Variante ist, dass wir vor Angst wie gelähmt sind und quasi erstarren.

Diese durchaus wichtige Reaktion des Körpers, ist überaus hilfreich, wenn du dich in echter Gefahr befindest. Aber auch in andere Situation wie beim Sport oder bei Tätigkeiten, bei denen du voll fokussierst sein musst, lassen sich mit etwas Adrenalin unter Umständen bessere Leistungen erbringen, wenn du dich mental in einen entsprechenden Zustand versetzt. Störend wird die Angstreaktion allerdings, wenn du etwas als Bedrohung wahrnimmst, obwohl objektiv gar keine Gefahr vorhanden ist. Der Stress einer unerwünschten Kampf-oder-Flucht-Reaktion durch irrationale Ängste kann durchaus an der Lebensqualität zehren, vor allen Dingen, wenn das mitten im Alltag passiert.

Oft wird das Beispiel des Säbelzahntigers in Bezug auf Flucht, Erstarrung oder Kampf durch Angst herangezogen und sehr wahrscheinlich hast du es auch schon das eine und andere Mal gehört. Zu Zeiten der Höhlenmenschen waren Säbelzahntiger eine reale Bedrohung. Da war eine Angstreaktion lebenswichtig und hat den einen oder anderen Vorfahren bestimmt vor den Klauen der Großkatzen gerettet. In der heutigen Zeit sind potenzielle Bedrohungen sehr viel unterschiedlicher. Und so haben sich alle möglichen Angstmuster entwickelt, wie zum Beispiel die Angst vor öffentlichen Reden, Flugangst, Angst vor Spinnen, Höhenangst oder sogar die Angst ohne Mobiltelefon zu sein.

Angstreaktionen erfolgen automatisch. Das bedeutet aber leider nicht, dass die jeweiligen Ängste immer gerechtfertigt sind. Manchmal reagieren Menschen auch dann mit den Symptomen von Angst, obwohl real keine Bedrohung besteht. Phobien sind gute Beispiele dafür, wie Ängste aus dem Ruder laufen und das Leben der betroffenen Person einschränken.

Eine Person mit Höhenangst erlebt zum Beispiel akuten Stress, wenn sie vom Balkon eines Hauses schaut oder steht auf einem Bergweg plötzlich wie gelähmt da und kann nicht weiter. Der Körper wird plötzlich in höchste Alarmbereitschaft versetzt und Herzschlag und Atemfrequenz steigen rapide an.

Dein Kopf schafft deine Realität

Wenn du den obigen Test gemacht hast, wirst du sicher bestätigen können, dass dir in der Gegenwart nichts passiert ist, was die Angstreaktion „objektiv“ rechtfertigen könnte. Wir gehen auch mal davon aus, dass du dich immer noch im selben sicheren Raum befunden hast, als du deine Augen geöffnet hast und auch noch vor dem gleichen Bildschirm saßt.

Du hast weder deinen Job oder Geld verloren, noch wurdest du von Spinnen oder Menschen mit Messern in der Hand angegriffen und wurdest auch nicht in den letzten Minuten positiv mit COVID-19 diagnostiziert? Ich muss kein Hellseher sein, um deine Antwort auf diese Frage zu wissen und du auch nicht. Worauf du vielleicht bisher jedoch nicht allzu viel Bedeutung beigemessen hast, ist Folgendes. Deine Gedanken und Bilder –und zwar alle von ihnen – erschaffen deine Emotionen und Gefühle und sind im Umkehrschluss auch für so ganz viele körperliche Reaktionen in deinem Leben mit verantwortlich. Das gilt sowohl für Positives als auch für Negatives.

Im obigen Test hast du an deine spezifische Angst gedacht und sie lebhaft mit deinen Sinnen gedanklich hervorgeholt. Dein Gehirn hat reagiert, indem es deine Angstreaktion ausgelöst hat, denn es unterscheidet nicht automatisch zwischen Realität und von dir vorgestellter Realität. Wenn du mit deinen Sinnen voll in deiner Angstsituation warst, dann war die für dich spezifische Bedrohung zu 100 % für dein Gehirn real. Wenn man das einmal verstanden hat, gehen plötzlich viele Türen auf, um Ängste überwinden zu können.

Der Kopf erschafft die Ängste
Angststörung überwinden Strand Dunkelheit

Ängste sind zukunftsorientierte Emotionen

Das zweite wichtige Konzept ist, dass Angst eine ZUKUNFTSORIENTIERTE Emotion ist. Wenn keine Spinnen in deinem Zimmer sind, wenn dich niemand mit einem Messer jagt, wenn du nicht im Flugzeug sitzt und gerade Flugangst hast, wenn kein Arzt vor dir steht, der dir sagt, dass du unheilbar krank bist – hat deine Angst keine Daseinsberechtigung. Und wenn sie doch gerade im Moment da ist, obwohl weit und breit keine reale Bedrohung zu sehen ist, dann existieren die Bilder der Angst nur in deinem Kopf.

Die Grundlage all deiner Ängste ist tatsächlich ein „Was wäre, wenn“-Gedanke, der von der Annahme getragen wird, dass du nicht in der Lage sein wirst, mit einer bestimmten Situation umzugehen und du unfähig sein wirst, richtig zu handeln.

Wenn nun eine vorgestellte und in der möglichen (oder unmöglichen) Zukunft liegenden Situation von dir mit negativen Bildern mental verknüpft wird, entsteht Angst. Eine Angst die für dich so wirklich sein kann, als wenn die von dir vorgestellte Situation gerade wirklich eintritt. Vergesse nicht, dass dein Gehirn nicht den Unterschied erkennt, zwischen dem, was real ist, oder dem was lebhaft vorgestellt wird. Es entsteht ein Teufelskreis von Angst, die dazu führt, dass du dich machtlos und festgefahren fühlst, Träume nicht verwirklichen und dein Potenzial im Leben nicht voll ausleben kannst.

Fakt ist: Niemand kann die Zukunft vorhersagen und deine wild umherschweifenden Gedanken schon mal gar nicht. Wie real die Angst für dich auch ist und wie viele Bilder und Situationen du in deinem Kopf auch erschaffst, um das Vorhandensein deiner Ängste zu rechtfertigen – du verschwendest kostbare Zeit, Energie und mentale Kraft damit, dir Sorgen zu machen und Angst vor etwas zu haben, das sehr wahrscheinlich nie passieren wird. Es ist höchste Eisenbahn diesen Kreislauf zu durchbrechen und deine Ängste zu überwinden!

Ein Blick zur Wissenschaft: Eine von Forschern durchgeführte Studie forderte ihre Teilnehmer auf, ihre Ängste über einen längeren Zeitraum aufzuschreiben und dann herauszufinden, welches der eingebildeten Unglücke nach einer längeren Zeitraum eingetreten oder nicht eingetreten ist. Im Ergebnis sind 85 % von den Dingen, worüber sich die Menschen Sorgen machten, nie eingetreten. 15 % der Probanden blickten ihre schlimmsten Befürchtungen direkt ins Angesicht, ABER 79 % von ihnen fanden, dass sie mit den Schwierigkeiten besser umgehen konnten als erwartet oder daraus gelernt hatten. Die Studie zeigte, dass 97 % der Zeit, in der wir uns Sorgen oder Ängste machen, vergeudete Zeit über völlig übertriebene Worst-Case-Szenario ist. Wenn du jetzt mit den letzten 3% ankommst, dann kann ich dir sagen, dass es auch für die 3% eine Lösung gibt und wir uns in einer Coaching Sitzung gerne damit befassen können, wenn du willst. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass es deine Angst ist, um die wir uns kümmern sollten, damit sie die Macht über dich verliert.

Soforthilfe mit 3 einfachen Schritten gegen Angst

Bis wir deine Ängste tiefergehend auflösen und verändern können, hier drei einfache Schritte, die du jederzeit verwenden kannst, wenn dich akut etwas ängstigt.

Schritt 1 – Bewusstmachung

Erkenne die Tatsache an, dass du gerade Angst hast! Negative Emotionen und Bilder abzulehnen, macht sie nur noch größer und schwieriger zu überwinden. Verbringe etwas Zeit mit deinen Gefühlen und schreibe auf, welche Empfindungen du gerade objektiv erlebst (Was passiert hier gerade? Was sind die Gründe, warum ich mich so fühle, wie ich mich fühle? etc.). Sobald du lernst, dich deinen Ängsten und inneren Bildern bewusst zu stellen und zu erkennen was in solchen Momenten in deinem Kopf und deinem Körper passiert, während es passiert, wirst du dir ein wichtiges Stück Kontrolle zurückholen. Tatsächlich können bereits in diesem Stadium negative Emotionen anfangen, deutlich an Kraft zu verlieren.

Schritt 2 – Gegenwärtig sein

Bringe dich und deine Gedanken (zurück) in die Gegenwart – die Chancen stehen ausgesprochen gut, dass es bei deinen Ängsten nicht um etwas geht, das gerade passiert, sondern um etwas, dass in der Zukunft liegen könnte. Komme mit deinen Gedanken also wieder in der Gegenwart an und frage dich „Welche realen Annahmen bestehen, um meine Angst zu rechtfertigen? Wie wahrscheinlich ist es, dass dies oder jenes wirklich eintritt? 

Schritt 3 – Handeln

Stelle dir anschließend diese einfache, aber sehr kraftvolle Frage: „Welche Maßnahmen kann ich heute ergreifen, um die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass meine Ängste Wirklichkeit werden?“ Sobald du deine Maßnahmen definiert hast, führe sie aus und spüre nach. Indem du konkret Maßnahmen triffst und sei es auch nur in Gedanken, gewinnst du bereits einen wertvollen Teil der Kontrolle über dein Leben zurück. Wenn weitere Was-wäre-wenn-Fragen aus deinem Kopf entspringen, gehe den Prozess einfach mehrmals durch.

Die drei Schritte sind ein sehr einfacher Prozess, der einen großen Einfluss auf dein tägliches Leben haben kann. Er kann dir dabei helfen, mehr darüber zu verstehen, wovor und warum du Angst hast.

Drei Schritte um Angststörungen zu übewinden

Mach deinen ersten Schritt

    Bitte beweise, dass du kein Spambot bist und wähle das Symbol Tasse aus.

    Als zertifizierter Coach helfe ich dir gerne dabei, deine Ängste zu überwinden.

    Coach Alexander Marinescu

    „Angst ist die Mutter aller Not.“ – Andreas Tenzer

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